• Deutschland
  • Hannover

Art des Auftrags: Dienstleistungen

Haupteinstufung (cpv): 72263000 Software-Implementierung

Zusätzliche Einstufung (cpv): 48000000 Softwarepaket und Informationssysteme, 72267000

Erfüllungsort: Hannover

Verfahrensart: Offenes Verfahren

Beschreibung: 2. Zu erbringende Leistungen Die NBank möchte ein Tool zur Überwachung von SAP-Berechtigungen einführen und ein SAP-Berechtigungs-Redesign-Projekt mit Hilfe des Tools und des Herstellers des Tools, konzeptionieren und durchführen. Die Beschaffung des Tools soll über einen Auftragnehmer aus Deutschland (Legal Entity) erfolgen. Der Auftragnehmer soll verantwortlich die projektierte Implementierung der Software durchführen und nach der Betriebsübernahme durch die NBank Maintenance-Leistungen bei Updates und „Problems“ erbringen. Die folgende Leistungsbeschreibung umfasst die Anforderungen an die Software, die Implementierung der Software und die Maintenance-Leistungen. Ziel dieses Projekts ist die grundlegende Überarbeitung des SAP-Berechtigungskonzepts der NBank, um die Einhaltung der regulatorischen Anforderungen gemäß MaRisk und den Vorgaben der BaFin sicherzustellen. Durch das Redesign soll ein zukunftsfähiges SAP- Berechtigungskonzept entstehen, das revisionssicher ist und den Prinzipien der Aufsichtsbehörden entspricht. Insbesondere soll das neue SAP-Berechtigungskonzept modulübergreifend (alle SAP-Module umfassend) umgesetzt werden. Ziel ist die Implementierung eines ganzheitlichen und revisionssicheren SAP-Berechtigungssystems. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Konzeption und Durchführung eines SAP- Berechtigungs-Redesign-Projekts, einschließlich der Bereitstellung eines geeigneten Tools und der dazugehörigen Dienstleistungen. Das Projekt wird als Full-Service-Leistung vergeben, bei der alle Phasen von der Analyse bis zur produktiven Umsetzung durch den Auftragnehmer abgedeckt werden. Der Betrieb der Software erfolgt durch die NBank. Die Nutzung der Software inkl. Maintenance (Wartung und Support) ist für einen Zeitraum von 4 Jahren vorgesehen. Bei der Implementierung (Projektphase) wird Unterstützung durch den Dienstleister benötigt. Die Projektphase zur Einführung der Software beginnt am 01.11.2025 und muss spätestens bis zum 30.09.2026 mit der Betriebsübergabe an den Auftragnehmer abgeschlossen sein. 2.1. Leistungszeit / Liefertermin Die Nutzung der Software ist für einen Zeitraum von 4 Jahren vorgesehen, beginnend mit der Projektphase. Die Vertragslaufzeit beginnt am 01.11.2025 und endet am 31.10.2029. Die Projektphase zur Implementierung der Software beginnt ebenfalls am 01.11.2025. Die Umsetzung muss schnellstmöglich erfolgen und spätestens am 30.09.2026 abgeschlossen sein. Die NBank geht von ca. 100 Personentagen für die Implementierung, Wartung und Support aus. Die Leistung soll in der 649588-2025 Page 1/14 NBank zu den üblichen Geschäftszeiten erfolgen (montags bis donnerstags von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr sowie freitags von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr).

Geeignet für kleine und mittlere Unternehmen: nein

Frist für den Eingang der Angebote: 17/10/2025 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit,

Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 06/10/2025 23:59:59 (UTC+02:00)

Beginn der Ausführung: 01/11/2025

Ende der Ausführung: 30/09/2029

Zusätzliche Informationen: 2.2. Leistungsort Die Überlassung der Software erfolgt durch Bereitstellung in elektronischer Form. Erfüllungsort für die Überlassung ist der Sitz des Auftraggebers. Die vereinbarten begleitenden Leistungen (z. B. Wartung, Support, Störungsbesei-tigung) werden überwiegend per Remote-Zugriff und/oder über sonstige elektroni-sche Kommunikationsmittel erbracht. Ein erbringbarer Anteil von bis zu 25% der Leistungen kann nach vorheriger Abstimmung vor Ort in den Geschäftsräumen des Auftraggebers am Standort Hannover erfolgen. Lieferanschrift für die Software: NBank IT-SAP Günther-Wagner-Allee 12 – 16 30177 Hannover Elektronische Lieferungen erfolgen an: Lizenzmanagement@NBank.de 2.1.4. Allgemeine Informationen Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP4Y645V14# 1.5 Vergabe in Losen / Nebenangebote Die Leistung kann nicht in Losen vergeben werden, da die Leistung unter den Gesichtspunkten Komplexität der Integration, Kontinuität und Konsistenz, Risikominimierung, Verantwortlichkeit sowie Effizienz nur als Ganzes erbracht werden. Nebenangebote sind nicht zugelassen. 1.6 Verfahren Die den Bietern im Verlaufe des Verfahrens erteilten weiteren Informationen (Antworten der NBank auf Fragen der Bieter, schriftliche Hinweise etc.) sind ebenso wie die Vergabeunterlagen bei der Erstellung eines Angebots zugrunde zu legen. Antwortschreiben und schriftliche Hinweise der NBank, welche die Vergabeunterlagen im weiteren Verlauf des Verfahrens ergänzen, präzisieren oder abändern, gehen diesen Vergabeunterlagen vor. Bei den personenbezogenen Bezeichnungen in diesen Vergabeunterlagen gilt die gewählte Form für jegliche Art von natürlichen und juristischen Personen. Sofern nicht ausdrücklich anders bestimmt, sind mit „Bieter“ sowohl natürliche Personen, einzelne Unternehmen als auch Bietergemeinschaften gemeint. Mit „Auftragnehmer“ ist der Bieter oder die Bietergemeinschaft gemeint, der/die den Zuschlag erhalten hat. 1.8 Bieterfragen Enthalten die Auftragsbekanntmachung oder die Vergabeunterlagen der NBank nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bieters gegen geltendes Recht, so hat der Bieter den 649588-2025 Page 2/14 Auftraggeber hierauf unverzüglich in Textform hinzuweisen. Derartige Hinweise/Fragen sind über das DTVP zu stellen. Bitte verwenden Sie hierfür das beigefügte Formular (Anlage 02c der Vergabeunterlagen) Soweit Fragen alle Bieter betreffen können, werden diese allen Bietern zeitgleich über das DTVP anonymisiert zusammen mit den Antworten zur Verfügung gestellt. Die NBank bittet darum, die Bieterfragen so zu formulieren, dass sie keine Rückschlüsse auf die Identität des fragestellenden Bieters zulassen. Die Fragen und Antworten werden zum Bestandteil der Vergabeunterlagen und sind daher von allen Bietern bei der Erstellung des Angebotes zur berücksichtigen. 1.9 Angebotsform Das Angebot ist in Textform nach § 126b BGB über das Deutsche Vergabeportal (www.dtvp.de) einzureichen. Das Angebot ist in übersichtlicher, lesbarer und nachvollziehbarer Form in deutscher Sprache zu erstellen. Es muss den Anforderungen des Vergaberechts uneingeschränkt entsprechen. Entspricht ein Angebot diesen Anforderungen nicht, so wird es vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Die Vergabestelle verweist hier ausdrücklich auf die Ausschlussgründe des § 57 VgV. Angebote dürfen daher weder die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Bieters enthalten noch auf diese verweisen. Soweit Angebote dennoch Allgemeine Geschäftsbedingungen im Sinne von § 305 BGB enthalten oder auf diese verweisen und Regelungen im Vertragswerk der Auftraggeberin widersprechen, werden diese kein Vertragsbestandteil. Soweit Angebote dennoch Allgemeine Geschäftsbedingungen im Sinne von § 305 BGB enthalten oder auf diese verweisen und Regelungen im Vertragswerk der Auftraggeberin widersprechen, werden diese kein Vertragsbestandteil. 1.13 Änderungsvorbehalt Die NBank behält sich vor, den oben dargestellten zeitlichen Verfahrensablauf im Rahmen des gesetzlich zulässigen Rahmens zu ändern. Änderungen werden allen Bietern über das Deutsche Vergabeportal mitgeteilt. 4 Wahrung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen Auf Grundlage des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) können Verfahrensbeteiligte die Akten bei der Vergabekammer einsehen (§ 165 Abs. 1 GWB). Die Vergabekammer hat die Einsicht in die Unterlagen zu versagen, soweit dies aus wichtigen Gründen, insbesondere des Geheimschutzes oder zur Wahrung von Be-triebs- oder Geschäftsgeheimnissen geboten ist (§ 165 Abs. 2 GWB). Der Auftraggeber empfiehlt Bietern daher bereits bei der Abgabe und Einreichung ihrer Angebote diejenigen Teile zu kennzeichnen, die dem Geheimschutz, insbe- sondere etwaigen Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen unterliegen. Fehlt eine solche Kenntlichmachung, ist von der Zustimmung zur Einsichtnahme i. S. d. § 165 Abs. 3 GWB auszugehen.

Zuschlagskriterien: Kriterium: Art: Preis Bezeichnung: Gesamtpreis Beschreibung: 1. Für den Preis können folgende Punkte erreicht werden: Für die Wertung maßgeblich ist der Wertungspreis, der sich aus dem Preisblatt ergibt. Das Angebot mit dem niedrigsten Preis erreicht 3 Leistungspunkte. Die Punktzahl der Angebote mit einem höheren Preis errechnet sich nachfolgendem Rechenweg: Preis des niedrigsten Angebots dividiert durch den Preis des zu bewertenden Angebots multipliziert mit den max. erreichbaren Leistungspunkten. Beispiel: Angebotspreis Bieter 1 = 100 Euro (niedrigster Preis aller Bieter), Angebotspreis Bieter 2 = 120 Euro. Bieter 1 erhält 3 Punkte. Bieter 2 erhält 2,5 Punkte (100: 120*3). Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau) Zuschlagskriterium — Zahl: 30,00 Kriterium: Art: Qualität Bezeichnung: Funktionsumfang Beschreibung: 3.2 Funktionsumfang Mit dem Angebot hat der Bieter das Tool zu benennen, welches dieser zur Erfüllung der Leistung einzusetzen gedenkt. Darüber hinaus ist darzustellen, welche der gennannten Funktionen das Tool erfüllt und abdeckt. Hierzu ist mit dem Angebot die Anlage 02b – Angebotsdatei (Tabelle 1 und 2 – Deckblatt und 649588-2025 Page 9/14 Funktionsumfang) vollständig ausgefüllt einzureichen. Der ermittelte Wert des Funktionsumfangs des einzusetzenden Tools fließt zu 35 % in die Bewertung des Angebots ein (Zuschlagskriterien Ziffer 3.3). Zu beachten ist, dass alle Funktionen, die als „A“-Kriterien klassifiziert werden, vom Bieter zumindest teilweise erbracht werden müssen. Soweit die Leistung „nicht möglich“ ist, stellt dieses einen direkten Ausschlussgrund dar. Die Datei hat folgenden Aufbau: Tabelle1 – Deckblatt: Bitte geben Sie hier den Namen des Anbieters und des Ansprechpartners sowie den Namen der einzusetzenden Software an – Tabelle2 – Funktionsumfang: Aufbau der Tabelle: – Lfd. Nr.: Nummerierung der Anforderungen – Art des Kriteriums: A-Kriterium (muss zumindest teilweise erbracht werden können) und B-Kriterium (sollte zumindest teilweise erbracht werden können) – Funktion der Software – Verweis auf Leistungsbeschreibung: Verweis auf die Anlage 01 und Anlage 01a der Vergabeunterlagen – Erfüllung der Funktionsanforderungen der Software: Auswahlfeld (muss durch den Anbieter pro Zeile aus-gewählt werden) 3-vollständig erfüllt: Funktion wird vollständig von dem Tool umfasst 2-teilweise erfüllt: die geforderte Funktion wird nur teilweise von dem Tool umfasst 1- noch nicht erfüllt: Möglichkeit besteht, das Tool dahingehend zu entwickeln 0-nicht möglich (Ausschlusskriterium soweit es sich um ein „A“ Kriterium handelt): die geforderte Funktion kann nicht von dem Tool erbracht werden – Erfahrungen: Auswahlfeld (muss durch den Anbieter pro Zeile ausgewählt werden) 2-Banken/Förderbank/Bafin reguliertes Unternehmen: das geforderte Tool wurde bereits bei einer Förderbank eingesetzt 1-Erfahrungen (nicht Finanzsektor): die geforderte Leistung wurde bereits einmal erbracht 0-keine Erfahrung – Erläuterung: Referenz Nr. oder Freitext (muss durch den Anbieter pro Zeile ausgefüllt werden) Verweis auf die Referenz aus dem Angebot die sich auf die ausgewählte Erfahrung bezieht und falls sinnvoll kann die Erläuterung um einen Freitext ergänzt werden. Im Zweifelsfalle steht es dem Auftraggeber frei ob Informationen zu den Erläuterungen nachgefordert werden oder die einzelnen Erläuterungen in Ermangelung eines geeigneten Nachweises in der Bepunktung abgelehnt werden. – Tabelle 3- Bewertung: – Für den Funktionsumfang werden maximal 2 Punkte vergeben. – Für die Erfahrung werden maximal 2 Punkte vergeben. – Der Kompetenzwert ergibt sich aus dem Produkt von Erfüllung des Funktionsumfangs und der Erfahrung – (max. 52 x max. 52 = max. 2704) entspricht max.10 Punkte. Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau) Zuschlagskriterium — Zahl: 35,00 Kriterium: Art: Qualität Bezeichnung: Qualifikation und Erfahrung des einzusetzenden Personals Beschreibung: 3. Qualifikation und Erfahrung des einzusetzenden Personals 3a. Projektleiter (15 %) 3b. Team SAP-Berater (10 %) 3c. SAP-Entwickler (10 %) 3a. Qualifikation und Erfahrung (Projektleiter): Für die Wertung maßgeblich ist die Erfüllung der jeweils angeforderten Nachweise – 1 Punkt für min. 8 Jahre Erfahrung als Projektleiter (nachzuweisen durch Referenzen) – 1 Punkt für 2 abgeschlossene Projekte ((nachzuweisen durch Referenzen)) als Projektleiter im Bereich SAP-Berechtigungsmanagement – 1 Punkt für nachgewiesenen Projektmanagement-Zertifizierung IPMA Level C (nachzuweisen durch IPMA- Zertifikat oder vergleichbare Zertifizierung) 3b. Qualifikation und Erfahrung (SAP-Berater): Für die Wertung maßgeblich ist die Erfüllung der jeweils angeforderten Nachweise – 1 Punkt, für 2 abgeschlossene Projekte als SAP-Berater (nachzuweisen durch Referenzen) – 1 Punkt für mindestens 3 Jahre Erfahrung im SAP-Berechtigungsumfeld, bzw. 2 Punkte für mehr als 6 Jahre Erfahrung im SAP-Berechtigungsmanagement (nachzuweisen durch Referenzen) Für die Erfahrung im SAP-Berechtigungsumfeld können somit maximal 2 Punkte erreicht werden. 3c. Qualifikation und Erfahrung (SAP-Entwickler/Customizer ): Für die Wertung maßgeblich ist die Erfüllung der jeweils angeforderten Nachweise – 1 Punkt, für 2 abgeschlossene Projekte als SAP -Entwickler (nachzuweisen durch Referenzen) – 1 Punkt für mindestens 3 Jahre 649588-2025 Page 10/14 Erfahrung im SAP-Berechtigungsumfeld bzw. 2 Punkte für mehr als 6 Jahre Erfahrung im SAP- Berechtigungsmanagement (nachzuweisen durch Referenzen) Für die Erfahrung im SAP- Berechtigungsumfeld können somit maximal 2 Punkte erreicht werden. Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau) Zuschlagskriterium — Zahl: 35,00 5.1.11.


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